USA
Reiseblog durch den Südwesten der USA
Sonntag, 10. Oktober 2010
Cape Tribulation
In Cape Tribulation gibt’s eigentlich nichts, außer ein Hostel, einen Shop und einen Campingplatz. Aber ganz viel Strand und Regenwald. Wir sind ein bisschen zu spät in Port Douglas losgefahren, so dass wir gestern erst mal durch den verdammt dunklen Regenwald gekurvt sind. Überall Warnschilder, man soll doch bitte die Cassowarys nicht überfahren, haben aber keine gesehen. Dann die Frage, wo schlafen wir denn??? Wild Campen ist bei Strafe verboten! Kostet bis zu 5000$. Also dann wohl auf einen Campingplatz. Der Erste den wir angefahren haben sah aus wie munteres parken im tiefsten australischen Busch. 5$ Pro Person hätte der gekostet, hätte man übers Handy irgendwo anrufen müssen und dann irgendwie zahlen…. Aber wie soll das denn gehen mitten im Regenwald ohne Netz oder Geld auf dem Handy!? Also sind wir weiter gefahren. Letztendlich sind wir dann auf dem schönen Cape Tribulation Campingplatz 15$ pp gelandet. Nach einer geruhsamen Nach mit 4 Leuten in einem Auto sind wir dann morgens um 8 Uhr losgezogen, ab in den Regenwald. Und wurden auch direkt von einem Regenschauer erwischt. Wir haben einiges an interessanten Pflanzen und Bäumen gesehen, aber die Tiere haben sich fast alle, bis auf ein paar Vögel, Krebse, Fische eine kleine Schildkröte, eine Echse und so komische Buschhühner vor uns versteckt. Eigentlich wollten wir alle Cassowarys finden, aber außer Cassowary- Hinterlassenschaften mitten auf dem Touriweg haben wir nichts von ihnen gesehen. War trotzdem sehr schön, und verdammt heiß in so nem Jungel....
Karte lesen... wo genau müssen wir denn da jetzt hinter welchem Busch rum?