USA

Reiseblog durch den Südwesten der USA

Samstag, 28. Mai 2011

Tag 4 beginnt wieder mal mit früh aufstehen und einem Sonnenaufgang am Uluru der leider überhaupt nicht spaktalulär ist und der Berg sich nicht wirklich verändert. Nach dem Sonnenaufgang geht’s zu den Olgas oder Kata Tjuta, wie die Aborigines sagen. Einer Felsformation die man vom Uluru aus am Horizont sehen kann. Es ist die selbe rote Felsfarbe, nur ist es ein Konglomeratgestein während der Uluru Sandstein ist. Die Entstehungsgeschichte der beiden ist sehr ähnlich und doch wieder so verschieden. Vor millionen Jahren gab es in Australien ein riesiges Binnenmeer, oder besser gesagt „a massive inland lake“ hier wurde Gestein durch Strömung transportiert. Größere Sedimente konnten nicht so weit transportiert werden wie kleinere. So sammelten sich an einem Ort all die großen Brocken an und wurden durch Druck der auf die Sedimente ausgeübt wurde zu Konglomeratgestein verdichtet. Die kleineren und leichteren Sedimente weiter weg wurden zu einer riesigen Sandsteinplatte verdichtet. Dann wurde Plattentektonischer Druck auf Australien ausgeübt. Von Süden nach Norden und von Norden nach Süden…. Also alles drückt in die Mitte. Was zur Folge hat dass das Konklomeratgestein nach Obern gedrückr wurde und die Olgas oder auch Kata Tjuta formte und die sandsteinplatte wurde durch den Druck senkrecht aufgestellt (also um 90° Gedreht) und ein Zehntel davon ist sichtbar über der Erdoberfläche als Uluru…Die Form die er heute hat ist durch Erosion durch Wind und Wetter entstanden. Dies ist eine Theorie zur Entstehung der beiden heiligen Aboriginal Stätten. Die andere beinhaltet Aliens und wird als nicht wirklich so glaubhaft dargestellt. Auch die Theorie das Uluru ein einziger Stein der Größe wie wir ihn sehen ist und dass er nicht ins Erdinnere geht wurde wiederlegt.
Tja, zurück zu unserem Trip. Wir sind dann also 3 Stunden durch die Olgas gewandert, aud den Pfaden die der Öffentlichkeit zugänglich waren, an manche Orte darf man nicht hin, da sie zu heilig und geheim sind. Auch werden einem nicht alle Geschichten erzählt, da es nicht Aborigines nicht erlaubt ist über alles Bescheid zu wissen.
Nach einer wirklich unglaublichen Wanderung durch die Olgas geht’s zum Aboriginal Cultural Center. Hier kann man viel über die Kultur und Religion der Aborigines lernen. Es ist eigentlich nicht wirklich eine Religion. Würde man alles niederschreiben was die Geschichten einem Erzählen würde man etwas wie ein/eine Atlas/Bibel/Gesetz/Karte/Enzyklopädie/Regelwerk/Gesundheitsbuch bekommen. Es werden den nicht Aborigines auch nur die Basics erklärt, die wirklich tiefgründigen und detaillierten Geschichten sind streng geheim.
Am Tag 5 geht’s dann auf zu einem Walk um den Uluru, auf dem man immer wieder an heiligen Stätten vorbei kommt die man nicht fotografieren darf. Man findet ganz erstaunliche Dinge hier. Eine Ecke sieht aus wie ein Gesicht die andere wie ein Wal und wieder eien andere sieht aus als würde sich der Berg Bewegen. Es wird nachvollziehbar warum der Berg eine sehr große Bedeutung für die Aborigines hat.