USA

Reiseblog durch den Südwesten der USA

Dienstag, 4. Oktober 2016

Ab nach Bicknell

Heute haben wir wieder ein Stück Strecke gemacht. Es ging raus aus der Wüste, in die Berge. Man merkt deutlich, dass der Herbst hier angekommen ist. Es wird kalt und das Laub auf den Bäumen ist schon goldgelb. Bicknell ist eine typische, idyllische und verschlafene Farmer Kleinstadt. Ganze 353 Einwohner zählt das Dorf. Das Vieh (Kühe und Schafe) ist hier endeutig in der Überzahl. Auf dem Weg hier hin haben wir es endlich doch noch geschafft, ein Paar Tiere vor die Linse zu kriegen.
Ansonsten stehen hier jede Menge alter Autos rum, teils knappe 100 Jahre alt. Leider sind sie sich offensichtlich selbst überlassen. Da blutet einem richtig das Herz. :-(

Bussard
der Herbst ist da
Indian Summer is here
Rehe in Fairmont
Bewässerung Farmland/Schafsweide in Bicknell
Trauriger Ford F100 (1965)

sterbende Oldtimer


Montag, 3. Oktober 2016

Lake Powell und Natural Bridges Monument.

Heute haben wir versucht, um den Lake Powell herum in verschiedene Slot Canyons hinein zu kommen. Es gibt dazu einen Trail. Naja, Trail kann man das nicht wirklich nennen. Am Parkplatz vom Visitor Center stand ein Schild "red wash trail" und von dort aus konnte man diesem ca. 200m folgen um dann in einem halb trockenen Flussbett zu stehen. Ja, prinzipiell war das ja auch das Ziel. Der Canyon sollte nach Beschreibung auch durch das Flussbett zu erreichen sein. War er auch. Jedoch leider nicht begehbar, da 1. sich Wasser am Grund angesammelt hatte und wir keine Lust auf nasse Füße hatten 2. war er so eng (ja ok, Slot Canyon eben) dass man nicht mal normal durch laufen konnte, sondern quer hätte gehen müssen und mit Rucksack schon erst garnicht möglich. Also, dachten wir uns, gehen wir das ganze eben zurück und versuchen es von der anderen Seite. Irgendwo muss der Canyon ja auch wieder aufhören. Den Eingang haben wir auch gut gefunden. Nach der Beschreibung aus dem Internet. Nicht nach den nicht vorhandenen Trail Markierungen. Problem an der anderen Seite war, dass er auch nicht wirklich breiter war und  große Felsbrocken in der Canyon Spalte steckten. Also auch kein Durchkommen von der anderen Seite. Drüber klettern haben wir uns nicht getraut. Jeder der 127 Hours gesehen hat, klettert nicht so einfach in einen Canyon ohne, dass man sicher weiß dass man auch wieder raus kommt. (Der Film mit dem Typ der sich die Hand amputiert, nachdem ein Felsbrocken ihn im Canyon einklemmt... Wahre Geschichte aus dem Blue Canyon hier in Utah). Naja, unser Canyon war deutlich kleiner und ungefährlich, trotzdem möchte man nicht in einem 5m hohen Tunnel hinter einem Feldbrocken stecken ohne sich wirklich drehen zu können. Wie die Leute von der Trail Beschreibung die Bilder vom inneren des Canyons gemacht haben, bleibt uns ein Rätsel.  Fotos gabs für uns nur an den Eingängen. 
Slot Canyon Nord Eingang

Slot Canyon Süd Eingang
Wir sind dann eben das Flusstal noch ein Stück weiter in die andere Richtug gelaufen. Ein sehr schöner Trail. Es kommt anscheinend noch genug Wasser im Flussbett an um Büsche und Sträucher ausreichend zu versorgen. So läuft man durch eine kleine Oase auf dem Weg zu den Narrows. Narrows sind wie kleine Bachläufe zwischen Felsformationen. Am Ende der Narrows laufen die beiden Felsen zusammen. In der Regenzeit ist hier dann ein Wasserfall. So sind wir dann den kompletten Vormittag durch den vermeintlichen "red wash Trail" gelaufen. 

Red wash Flussbett

Narrows

Narrows von oben
Ende der Narrows 1

Ende Narrows 2
 Es war wirklich sehr schön, da außer uns keiner da war und wir die Natur in Ruhe genießen konnten. Was uns dieses Jahr ein bisschen wundert ist, dass man kaum Wildtiere sieht. Ab und zu mal einen Hasen oder eine Echse. Allerdings keine größeren Vögel, kein Wild oder andere Tiere. Letztes Jahr haben wir ständig irgendwas in den Büschen entdeckt. Den größten Erfolg konnten wir heute mit einer Echse, die aus ihrem "Haus" raus geschaut hat, vermelden.
Wilde(s) Tier(e)
Mittags hat es dann angefangen zu regnen und so haben wir beschlossen zum "Natural Bridges Monument Park" zu fahren um die Parks hier zu vervollständigen. Diesen Park kann man machen, ist ganz nett, wenn man Zeit übrig hat. Wenn man aber schon im Arches Nationalpark und im Canyonlands Nationalpark war, wie wir, lohnt er sich nicht wirklich. Es gibt eine wirklich interessante Brücke, die "Owachomo Bridge". Cool sind auch noch ein paar Ruinen unter einer Felsspalte, die die Indianer früher als Behausung genutzt haben.

Owachomo Bridge
Anasazi-Indianer nutzten noch bis vor zirka 700 Jahren die oberen Felsränge im Canyon zur Besiedlung
Das interessanteste heute war die Fahrt zum Park. Man fährt einmal zum Ende des Lake Powell. Hier sieht man deutlich die Folgen des seit Jahren sinkenden Wasserspigels. Vor ein paar Jahren war Hite noch eine Marina mit Bootrampe. Heute liegt es auf dem Trockenen und man sieht nur noch den Colorado River, der dann eben weiter unten in den Lake Powell fließt. Globale Erwärmung ist hier gerade ein ganz großes Thema. Ständig kommen Konferenzen und Diskussionsrunden im Radio. Auch im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen in hier. Trump glaubt nicht an die globale Erwärmung, findet er Schwachsinn. Naja. Man kann sagen was man will, der Pegel im See sinkt weiter und keiner kennt so richtig eine Lösung. Der Wasserbedarf ist in den letzten Jahren wohl auch deutlich gestiegen, durch den Bau neuer Siedlungen, es kommt aber auch allgemein zu wenig Wasser aus den Rocky Mountains nach, da es im Winter nicht genug schneit. Nicht nur der Klimawandel ist schuld am sinkenden Pegel. Es ist jedenfalls sehr beeindruckend. Bleibt abzuwarten wie es weiter geht.

Blick über die ehemalige Lake Powell Spitze
Hite Marina und Bootrampe (ehemals), jetzt Campingplatz und Tankstelle




Sonntag, 2. Oktober 2016

Goblin Valley & Lake Powell

Heute haben wir mal wieder ein bisschen Strecke gemacht. Es stand der Goblin Valley State Park auf dem Programm. Erosion insbesondere durch Wind und Wasser haben im Laufe von Millionen Jahren aus dem Sandstein des Tales Figuren geformt, welche an Pilze oder Kobolde erinnern, daher der Name. Ziemlich cool anzuschauen. Leider ist der Park sonst sehr klein und es gibt wirklich nur die Kobolde. Wildtiere soll es angeblich auch geben (Kojoten, Schlangen und Skorpione) aber bis auf einen kleinen Gecco haben wir nichts entdeckt. Sind wohl alle Nachtaktiv.
Goblin Valley







Am Nachmittag ging es dann ab nach Ticaboo. Ein Dorf bestehend aus der Ticaboo Lodge (hier übernachten wir), einer Tankstelle und einem Restaurant (das aber geschlossen ist, da der Koch Urlaub hat) Ticaboo liegt in der Pampa, kurz vor dem Lake Powell.Er entstand Mitte der 1960er Jahre durch Aufstauung des Colorado River an der Ostseite des Grand Canyon. Die  niederschlagsarmen Jahre und eine verstärkte Wasserentnahme lassen den Wasserpegel des Sees seit Jahren stetig sinken, man sieht es deutlich am Ufer an den weißen Linien. Angeblich war der See 1999 das zuletzt richtig gefüllt. Dort sind wir dann auch zum Sonnenuntergang noch hin gefahren (ca. 15mi). Morgen werden wir mal schauen, was die Gegend so her gibt.

Lake Powell








Samstag, 1. Oktober 2016

Der Frühe Vogel fängt den Wurm, oder so....

Nach unserem Erlebnis mit dem Massentourismus gestern im Canyonlands Nationalpark gab es den Masterplan für heute. Die Lösung: 6:20Uhr wir Am Eingnang zum Arches Nationalpark (Arches = Felsbögen). 7:13Uhr ist Sonnenaufgang. Klingt nach dem perfekten Plan.
Durchführung: 6:24Uhr wir sind im Park. Es ist versdammt dunkel. Wir sind nicht allein. Der erste Asia Bus bietet offenbar die Sonnenaufgangs Tour an. War aber in diesem Fall egal. Der Plan für uns heute wurde perfekt umgesetzt. Die Asiaten wollten offenbar an anderer Stelle den Sonnenaufgang gucken und wir haben uns auf den Weg zu Utahs bekanntestem Naturwunder gemacht. Der Delicate Arch (hier in Utah auf jedem Autokennzeichen drauf). Einziger Fehler im Plan: Wir haben nicht geschaut wie lange der Trail zur Arch ist. Am Parkplatz angekommen mussten wir feststellen, dass schon ca. 10 Autos vor uns da waren (6:54Uhr) naja, was soll man machen. Schnell die Info Tafel gelesen, nicht geschaut wie lang der Weg ist. Irgendwas stand da noch mit ``Experienced hikers`` und ``strendous``jaja Amerika. Hier ist immer alles anstrengend und nur für geübte. Ok, schnell noch das Schild mit ``Bitte 1l Wasser pro Person mitnehmen`` überflogen, mehr Wasser eingepackt und los. Auf dem Weg zur Arch sind wir keiner Menschenseele begegnet. Und verdammt es war anstrengend. wie sich herausgestellt hat, waren das mal kurz 4,8mi Weg. Ich wollte natürlich zum Sonnenaufgang an der Arch sein. Mittlerweile war es schon fast hell, also nicht mehr machbar (Ist aber auch so bewölkt, dass die Sonne kaum durch kommt). Naja egal. Beeilt haben wir uns trotzdem. Sind den Berg hoch gestochen wie die blöden. Sport wie bei der Bundeswehr am Morgen. Oben angekommen nach schier endlosen Qualen waren schon ca. 15 Leute vor uns da. Verdammt.... Naja, da um diese Uhrzeit offensichtlich nur Leute unterwegs sind, die sich die Natur gerne ohne Selfie Stick anschauen, gabs auch das erhoffte Foto der Delicate Arch OHNE irgendwen mit im Bild. 45min Später kam dann aber schon der erste Bus Schwung und keine halbe Stunde nachdem wir oben waren stand auch schon der erste Mensch unter der Arch. Inklusive Selfie Stick. Wir hatten unsere Fotos.

Delicate Arch morgens
Also erst mal gemütlich vor dem Abstieg nen Muffin essen und den Leuten zuschauen wie sie sich zur Arch hoch kämpfen. Alles richtig gemacht. 9:30 Uhr wieder am Parkplatz. Also neuer Plan. Da alle jetzt zur Arch rennen, dachten wir uns, clever, ab auf den Trail der uns an mehreren Arches und durch Utahs Canyon Landschaft bringt. Das ganze ist dieses mal ein bisschen verzwickter. Man kann auf diesem 11mi Rundkurs an mehreren Stellen umkehren und somit einzelne Etappen laufen oder aber wenn man nicht rechtzeitig aussteigt den kompletten Rundkurs. Unser Plan dieses mal. Landscape Arch und Double-O-Arch. Plan hat funktioniert. Naja fast. Wir haben tatsächlich unseren turn-around-point an der Double-O-Arch verpasst und sind dann die kompletten 11mi gelaufen. Es ist ein sehr schöner und Idyllischer Weg mit mehr oder weniger anspruchsvollen Kletteretappen (Ja, auch dieses mal stand da ein Schild mit ``Aufpassen, nur für geübte und schwerer Trail`` Dieses mal empfehlen sie sogar 4l Wasser pro Person) Wie gesagt, bis zum Double-O-Arch lief es super. Den halben Abstieg dann auch. Bis uns quasi die verdammt glatten und rutschigen Sandsteinfelsen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Mit unseren Turnschuhen war hier nix mehr mit Grip. Teils sind wir auf Socken weiter gelaufen, da das noch mehr Bodenhaftung gegeben hat als unsere Schuhe mit ohne Wanderprofil und ohne die helfenden Hände von Bill und Cindy (nette und hilfsbereite Amis) wären wir wohl den ein oder anderen Hügel ungebremst auf dem Hosenboden runter gerutscht.

Landscape Arch

Trail

Double-O-Arch

Ende gut, alles gut. Nach 5h Wanderung durch die Canyons, Arches und Wüste Utahs sind wir mit dem letzten tropfen Wasser und Bill und Cindy im Ziel (Parkplatz) eingelaufen. Die beiden fanden es wohl ganz amysant, dass dieses mal wohl die dummen Deutschen mal das falsche Schuhwerk an hatten.Verstanden haben wir uns auch super. Auf dem Parkplatz dann das Typisch Ami ``we are going to visit Germany next year, give me your e-mail`` nun, da sind wir aber mal gespannt, ob Bill und Cindy (50+) sich wirklich aus beloved America raus trauen.

So, nun sind wir dann alles in Summe (mit kleineren Abstechern zu verschiedenen Arches) dann bis 16Uhr mittags unsere 20mi zu Fuß unterwegs gewesen. genug Sport für heute. Jetzt folgt das Programm fur faule Menschen. Mit dem Auto durch den Park, kutz anhalten, Fotos machen, Klimaanlage an und weiter gehts. Naja, es gibt so oder so keine Trails mehr die man laufen könnte. Zu allen anderen Sehenswürdigkeiten wurde, typisch amerikanisch, eine Straße hin betoniert. Super für uns, Füße tun eh weh.

Nachmittags dann nochmal schnell zum Aussichtspunkt auf die Delicate Arch (nicht den Trail von morgens nochmal, 800m von der Straße weg ist eine Platform ) hier schaut man auf die andere Seite der Arch. Uns siehe da, um die Arch sieht es aus, wie in einem Ameisenhaufen. Viel zu viele Leute. Kein Foto ohne jemand anderes drauf möglich. Egal von welchem Winkel. ``I´m gonna crop him out`` (ich werd den einfach aus dem Bild rausretuschieren) ist der meißt gehörte Satz auf den Aussichtspunkten.

Double Arch


Balancing Rock

Abends: Erst mal duschen und dann die verdiente Pizza von Pizza hut abholen!

Fazit: Eigentlich haben wir es genau richtig gemacht, morgens mit den Ersten in den Park rein, Nachmittags vor der Massenflucht wieder raus. Stolze Planung. Morgen wird ausgeschlafen! (Und der Muskelkater wartet definitiv)

The Windows Aussichtspunkt
Delicate Arch am Nachmittag von unten. Ohne Menschen nicht machbar.

A rainy day

Heute regnet es, kein Schöner Tag um durch die Nationalparks zu fahren. Wir machen es trotzdem. Zwar wird erst mal schön ausgeschlafen, aber man muss den Tag schließlich auch irgendwie nutzen. Das schlechte Wetter scheint den Rest der Touristen auch nicht abzuschrecken, sodass morgens um 10 Uhr vor dem Arches Nationalpark schon eine kilometerlange Schlange ist. Wir beschließen Arches heute nicht zu machen, sondern zu den ruhigeren Canyonlands Nationalpark und zum dead Horse Point State Park zu fahren. Selbst hier ist die Hölle los. Am dead horse Point, einem Aussichtspunkt über den Colorado River, ist es noch relativ ruhig. Doch im Canyonlands Nationalpark trifft uns endgültg der Schlag. Ein Bus voll mit Asiaten nach dem anderen. Die Camper Amis sind auch zahlreich am Start uuuuuuund: Verdammt viele Deutsche, Österreicher und Schweizer. Amerika scheint dieses Jahr wohl der Place to be zu sein. Naja. also werden wir auch schnell aus der Reiseführer Idylle zurück in die Realtität geholt. Freier Blick auf die Mesa Arch? Fehlanzeige! Völkerwanderung ist angesgt zusammen mit dem Kampf um dem besten Platz fürs Foto (natürlich so, dass es aussieht als wäre sonst keiner da). Unter den Deutschen und Österreichern macht sich der Gedanke breit, ob es nicht sinnvoll wäre eine Schlange zu bilden, damit jeder wenigstens ein gutes Foto machen kann. Interessiert den rest der Welt irgendwie wenig. Nach lautem rufen bleiben die Passagiere des Asia Travel ganze 2sec. aus der Schusslinie fürs Foto. Wer schnell noch eine Einstellung wechseln muss hat pech. Ich war noch nie so froh um mein Fisheye Objektiv, ich stelle mich mittlerweile einfach vor, in die erste Reihe und bekomme (zwar irgendwie bisschen verzerrt) alles drauf. Geheimtipps gibt es keine mehr. Egal wo man hin kommt, jemand anderes war schneller. Wir brauchen einen besseren Plan für den bekannten und beliebten Archhes Nationalpark morgen. Abends machen wir noch einen kleinen Abstecher in den Needles District des Canyonlands Nationalpark. Hier gibt es jede Menge cooler Felsfomationen, leider sind wir zeitlich dann zu spät dran gewesen, um noch durch den District zu wandern.


Dead horse Point, Blick über den Colorado River


 Blick durch die Mesa Arch. (viellecicht erkennt es einer als Sonnenaufgang Bild vom Windows Bildschirmhintergrund) naja das wäre dann also die Reiseführer Idylle

 
Realität.....


Needles District (Needles im Hintergrund)

 
Wooden Shoe Arch im Needles District

Donnerstag, 29. September 2016

Zurück in Amerika! Dieses Jahr hat es uns noch einmal nach Amerika verschlagen. Genauer gesagt, wollten wir dieses Jahr den Rest, den wir 2015 nicht geschafft haben nachholen.

Gelandet sind wir dieses mal in Las Vegas. Von dort aus ging es nach einer Nacht in Richtung Westen. Genauer gesagt nach Page AZ. Page und die Horseshoe Bend hatten wir im letzten Jahr auch schon, allerdings ist es strategisch so gut gelegen, dass wir hier nochmal bleiben mussten. Dazu gabs dieses Jahr noch einen kleinen Abstecher zu den Hoodos, die wir letztes Jahr ausversehen links liegen gelassen haben.


Früh ging es dann also am nächsten morgen los in richtung Monument Valley. Dem typischen klischee Westen ;-) schön kitschig eben. Die Navajo haben das Monument Valley in Besitz und wissen sehr gut damit ihr Geld zu verdienen. Für $20 (anstatt $6, wie im Reiseführer beschrieben) darf man die Holperstrecke zwischen den Felsformationen befahren. Es ist wirklich sehr beeindruckend wie groß das komplette Areal ist. Auch ist jeder Blickwinkel wieder anders und man kann hier locker die Speicherkarte vollknipsen. irgendwie haben sich die $20 doch gelohnt. Wir hätten was verpasst, wären wir nicht dort gewesen. Naja Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.



Auf dem Weg zur nächsten Unterkunft sind wir dann den Scenic Drive gefahren. Mit Aussicht auf das Valley Of Gods. Ein schöner Abschluss.