USA

Reiseblog durch den Südwesten der USA

Freitag, 15. Mai 2015

Ab nach Osar


Ein weiterer Tag on the road, oder besser auf der Schotter Piste. Heute Morgen gings los, im absoluten Mistwetter! Weiter in Richtung Norden.
 
Was uns gleich aufgefallen ist, dass sobald es regnet kommen die Farben der Insel besser zur Geltung. Irgendwie blüht alles so richtig auf.
 
 Das braun wird zu leichtem Grün und man findet Pflanzen in stärkeren Rottönen. Einen schönen Regenbogen haben wir auch gefunden. Leider ohne Topf voll Gold.
 
 Weiter ging es durch malerische Landschaften von Dörflein zu Dörflein von Schotter Piste zu Schotter Piste. Schlagloch hopping extrem. Man merkt langsam, dass wir immer ländlicher kommen. Haben heute einen Schafumtrieb und einen Pferdeumtrieb beobachten können. Merke: beides legt kurz mal den Verkehr lahm.
 
 
 Vorbei an galoppierenden Island Pferden weiter durch die Landschaft.
 
Letztendlich haben wir noch einen isländischen Sortierpferch gefunden. Hier findet jährlich ein Spektakel statt, wenn
freilaufenden Schafe und Pferde im landschaftlich sehr schön gelegenen Flusstal Miðfjörður von der Sommerweide im Hochland herunter ins Tal getrieben und nach Besitzern aussortiert werden. Nach jahrhundertealter Arbeitsweise findet das Zusammentreiben und Sortieren der Pferde zu Fuß und vom Pferderücken aus statt. Stuten, Fohlen und Jungpferde geben die Freiheit des Sommers auf und kehren auf ihre Heimathöfe zurück. Leider ist das erst im September. Naja, man kann eben nicht alles haben.
 
 
Dafür haben wir mitten in Islands Nirgendwo das wohl Klischeehafteste deutsche Haus gefunden. Ich wusste überhaupt nicht, dass man in Island Gartenzwerge kaufen kann….


Mehr durch Zufall haben wir dann unser Hostel gefunden. Eigentlich wollten wir nur an diesem Sehenswürdigkeiten Schild anhalten und gucken, was da so ist. Gefunden haben wir ein Schild mit OSAR Hostel und einen sehr schönen Ausblick. Unser kleines aber feines Hostel ist ein altes Farmhaus auf einer Farm hier. Als wir einchecken wollten kam uns ein gestandener Bauer mit Blaumann und Gummistiefeln entgegen und nahm uns freundlich in Empfang. Das kleine Haus ist wirklich sehr süß in Holz ausgebaut, sehr gemütlich und erfüllt voll und ganz seinen Zweck.


Durch die Weiden der Farm geht es dann runter zum Strand, an dem man verspielten Seehunden stundenlang zugucken und versuchen kann ein gutes Foto zu bekommen.